|






|
Wie
geht es Ihnen, wenn Sie draußen in der Natur sind? Fühlen
Sie sich dort aufgehoben, frei, lebendig, glücklich?
Vielen Menschen gelingt es gerade in der Natur leicht, im Kontakt
mit der eigenen Seele zu sein und Freude an der Schöpfung und
allen Mit-Geschöpfen zu haben.
Ein Sonnenaufgang kann das Herz öffnen, ein Wasserfall die Lebensfreude
beleben, die glitzernden Regentropfen im Gras die Träume anregen,
das Moos im Wald Geborgenheit geben, das Spiel von Licht und Schatten
die Tore zur Anderswelt erkennen lassen, der weite Sternenhimmel das
Vertrauen stärken...
Wenn Sie
das alles unbeschwert genießen können, sind die nächsten
Sätze nicht an Sie gerichtet.
Wenn Sie aber Naturerfahrungen als seltene Höhepunkte in einem
eher schwierigen Leben sehen, möchte ich Ihnen folgendes erklären:
Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die hadern, hier auf
der Erde leben zu müssen. Vielleicht leiden Sie an der großen
Zerstörungskraft auf der Welt. Vielleicht sind Sie von Mangel
an Liebe, Sicherheit oder materieller Fülle eingeengt. Vielleicht
fühlen Sie sich fremd und schwer in der Welt der Materie, alleingelassen
in der erfahrenen Lieblosigkeit, einsam ohne Gleichgesinnte. Es
gibt viele, denen es so geht.
Diesem Schmerz liegt häufig der sog. Inkarnationsschock
zugrunde. Stellen Sie sich vor, wie Sie bei Ihrer Inkarnation
aus der großen Weite, der Grenzenlosigkeit und der unendlichen
bedingungslosen Liebe in den Zustand der Verdichtung, Begrenztheit,
Form und Menschlichkeit kommen. Ihre nächsten Menschen, die
Mutter, der Vater, begegnen Ihnen dann mit genau dieser menschlichen
Begrenztheit. Wie im Schock kann es sich nun so anfühlen, als
ob Sie mit Ihrer Inkarnation plötzlich und unwiderruflich aus
der Einheit und Weite gefallen und von der Universellen Quelle getrennt
sind. Der Trennungsschmerz ist ein Urtrauma und führt häufig
zu Lebensmustern, die lange die Entwicklung behindern können.
Aber - das alles ist eigentlich nur ein großes Missverständnis,
ein Irrtum, denn wir Menschen können niemals von der göttlichen
Einheit getrennt sein - wir sind immer ein Teil davon und sie ist
immer in uns lebendig!
Heilung von
diesem Urschmerz finden Sie in allem, was Sie wieder das Eins-Sein
mit allem was ist spüren lässt. Und da müssen Sie
gar nicht weit suchen. In der Natur und im Kontakt mit allen Wesen,
die dort zu Hause sind, erfahren Sie direkt Ihr Eingebundensein
in das Große Ganze, Sie können sich leichter wieder an
Ihre grenzenlose Liebe und an Ihren göttlichen Funken erinnern.
Das hilft, den schmerzhaften irrtümlichen Glauben des Getrenntseins
zu wandeln in die Gewissheit, dass wir Menschen auch auf der Erde
mit der universellen Quelle verbunden sind. Wir können sogar
bewusst in alle Dimensionen der Licht- und Sternenwelt reisen und
gleichzeitig voll Freude auf der Erde zu Hause sein.
Und, Sie kennen diesen Vergleich sicher, wie der Flügelschlag
eines Schmetterlings Auswirkungen auf den Kosmos hat, verändert
sich auch das Leben auf der Erde einfach dadurch, dass wir uns wieder
mit der Universellen Quelle eins fühlen und in Freude, Liebe
und Verbundenheit leben.
Die Natur stellt
uns ihre Heilkraft bedingungslos zu Verfügung. Die Wesen dieser
Welt freuen sich, wenn wir Menschen zu ihnen mit Liebe und Achtsamkeit
kommen und uns mit ihnen austauschen. Also trauen Sie sich ruhig,
die Zwerge, Kobolde, Feen, Elfen, Baum-Devas, Stein- und Wasserwesen
zu rufen und anzusprechen. Auch Kraftplätze sind gern im Kontakt
mit uns. Sie liegen auf Knotenpunkten der Energielinien der Erde
und wurden zu allen Zeiten von Menschen aufgesucht und geehrt. Für
uns bedeutet eine solche Begegnung immer eine große Bereicherung.
Natürlich
gibt es für den Umgang mit den nichtsichtbaren Wesen auch Höflichkeits-
und Benimmregeln, sonst bleibt diese Welt verschlossen oder die
Kobolde treiben vielleicht ihren Schabernack mit uns. (s.
Übung 1-4)
|