Sirilya Dorothee von Gagern ::: Spirituelle Wegbegleitung






 

 

 

 
     

Mit Freude auf der Erde zu Hause sein

Die Erde, Gaia, unser blauer Planet, unsere Mutter, die uns trägt und nährt, ist unser Lebensraum im großen Universum. Haben Sie es sich schon einmal klar gemacht und Dankbarkeit verspürt, was für ein Riesengeschenk es ist, gerade auf diesem Planeten zu leben, in dieser Schönheit, Vielfalt, Buntheit und Fülle?













Wie geht es Ihnen, wenn Sie draußen in der Natur sind? Fühlen Sie sich dort aufgehoben, frei, lebendig, glücklich?
Vielen Menschen gelingt es gerade in der Natur leicht, im Kontakt mit der eigenen Seele zu sein und Freude an der Schöpfung und allen Mit-Geschöpfen zu haben.

Ein Sonnenaufgang kann das Herz öffnen, ein Wasserfall die Lebensfreude beleben, die glitzernden Regentropfen im Gras die Träume anregen, das Moos im Wald Geborgenheit geben, das Spiel von Licht und Schatten die Tore zur Anderswelt erkennen lassen, der weite Sternenhimmel das Vertrauen stärken...

Wenn Sie das alles unbeschwert genießen können, sind die nächsten Sätze nicht an Sie gerichtet.
Wenn Sie aber Naturerfahrungen als seltene Höhepunkte in einem eher schwierigen Leben sehen, möchte ich Ihnen folgendes erklären: Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die hadern, hier auf der Erde leben zu müssen. Vielleicht leiden Sie an der großen Zerstörungskraft auf der Welt. Vielleicht sind Sie von Mangel an Liebe, Sicherheit oder materieller Fülle eingeengt. Vielleicht fühlen Sie sich fremd und schwer in der Welt der Materie, alleingelassen in der erfahrenen Lieblosigkeit, einsam ohne Gleichgesinnte. Es gibt viele, denen es so geht.
Diesem Schmerz liegt häufig der sog. Inkarnationsschock zugrunde. Stellen Sie sich vor, wie Sie bei Ihrer Inkarnation aus der großen Weite, der Grenzenlosigkeit und der unendlichen bedingungslosen Liebe in den Zustand der Verdichtung, Begrenztheit, Form und Menschlichkeit kommen. Ihre nächsten Menschen, die Mutter, der Vater, begegnen Ihnen dann mit genau dieser menschlichen Begrenztheit. Wie im Schock kann es sich nun so anfühlen, als ob Sie mit Ihrer Inkarnation plötzlich und unwiderruflich aus der Einheit und Weite gefallen und von der Universellen Quelle getrennt sind. Der Trennungsschmerz ist ein Urtrauma und führt häufig zu Lebensmustern, die lange die Entwicklung behindern können. Aber - das alles ist eigentlich nur ein großes Missverständnis, ein Irrtum, denn wir Menschen können niemals von der göttlichen Einheit getrennt sein - wir sind immer ein Teil davon und sie ist immer in uns lebendig!

Heilung von diesem Urschmerz finden Sie in allem, was Sie wieder das Eins-Sein mit allem was ist spüren lässt. Und da müssen Sie gar nicht weit suchen. In der Natur und im Kontakt mit allen Wesen, die dort zu Hause sind, erfahren Sie direkt Ihr Eingebundensein in das Große Ganze, Sie können sich leichter wieder an Ihre grenzenlose Liebe und an Ihren göttlichen Funken erinnern. Das hilft, den schmerzhaften irrtümlichen Glauben des Getrenntseins zu wandeln in die Gewissheit, dass wir Menschen auch auf der Erde mit der universellen Quelle verbunden sind. Wir können sogar bewusst in alle Dimensionen der Licht- und Sternenwelt reisen und gleichzeitig voll Freude auf der Erde zu Hause sein.
Und, Sie kennen diesen Vergleich sicher, wie der Flügelschlag eines Schmetterlings Auswirkungen auf den Kosmos hat, verändert sich auch das Leben auf der Erde einfach dadurch, dass wir uns wieder mit der Universellen Quelle eins fühlen und in Freude, Liebe und Verbundenheit leben.

Die Natur stellt uns ihre Heilkraft bedingungslos zu Verfügung. Die Wesen dieser Welt freuen sich, wenn wir Menschen zu ihnen mit Liebe und Achtsamkeit kommen und uns mit ihnen austauschen. Also trauen Sie sich ruhig, die Zwerge, Kobolde, Feen, Elfen, Baum-Devas, Stein- und Wasserwesen zu rufen und anzusprechen. Auch Kraftplätze sind gern im Kontakt mit uns. Sie liegen auf Knotenpunkten der Energielinien der Erde und wurden zu allen Zeiten von Menschen aufgesucht und geehrt. Für uns bedeutet eine solche Begegnung immer eine große Bereicherung.

Natürlich gibt es für den Umgang mit den nichtsichtbaren Wesen auch Höflichkeits- und Benimmregeln, sonst bleibt diese Welt verschlossen oder die Kobolde treiben vielleicht ihren Schabernack mit uns. (s. Übung 1-4)

 

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